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Das Fördern des Erdöles

  • L. Steiner
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Zusammenfassung

So mannigfaltig wie die Verfahren für das Bohren sind auch diejenigen für das Fördern des Öles. Während die Wahl der ersteren lediglich durch die Gebirgsverhältnisse, die Lagerung und Härte der Schichten, den Wasserzufluß und die Bohrtiefe bestimmt wird, ist die Wahl des Förderverfahrens außerdem noch von der Ergiebigkeit der Sonde, den Zuflußverhältnissen und der Beschaffenheit des Erdöles, seinem Gehalt an leicht erstarrendem Paraffin, flüchtigen Bestandteilen u. a. abhängig. In allen Fällen spielen sowohl wirtschaftliche Gesichtspunkte, für die sich allgemeine Regeln von vornherein nicht aufstellen lassen, als auch die Antriebsverhältnisse mit, die ihrerseits auch den örtlichen Bedingungen angepaßt werden müssen. Die elektrische Antriebsart in Verbindung mit der zentralen Energieerzeugung und Übertragung der Energie auf, beliebige Entfernungen läßt sich bei allen Förderverfahren mit Vorteil anwenden. Gegen die Verwendung der elektrischen Antriebsart beim Bohren werden immer noch, wenn auch unberechtigte Einwände seitens der Bohrtechniker laut; gegen die elektrische Antriebsart der Fördervorrichtungen wird jedoch kein Widerstand erhoben, auch nicht von Seiten der Bergbehörden, die anfänglich die elektrischen Einrichtungen wegen der angeblich durch sie verursachten Zündungsgefahr der Gase in der Umgebung der Erdölgewinnungsstätten nicht zulassen wollten.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • L. Steiner
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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