Advertisement

Die sekretorische Funktion der Leber

  • Bernhard Stuber
Chapter
  • 19 Downloads

Zusammenfassung

Über die Beziehungen der Leberzellen zu den ihr mit dem Pfortaderblut zugeführten Bestandteilen des Chymus haben wir in den Kapiteln über den Eiweiß-, Fett-, Phosphatid- und Kohlehydratstoffwechsel eingehend gesprochen. Auch die entgiftende Funktion der Leber hat uns bei der intestinalen Intoxikation schon beschäftigt. Inwieweit die Leber als regulatorisches Organ des Wasserstoffwechsels, als ein dem Herzen vorgeschaltetes Stauwehr, gegen zu große Überschwemmung mit Flüssigkeitsmengen (Jamada4) zu betrachten ist, werden wir bei der Kreislaufpathologie noch zu erörtern haben. Hier soll uns nur das charakteristische Sekret der Leber, die Galle, beschäftigen. Die Ausscheidung der Galle findet kontinuierlich statt, aber quantitativ ungleichmäßig. Es bestehen diesbezügliche Abhängigkeiten von der Nahrungsaufnahme. So soll nach Heidenhain beim Hunde in der 3.–6. und in der 13.–15. Stunde nach der Nahrungsaufnahme die Sekretionsgeschwindigkeit am größten sein. Auch die Zusammensetzung der Nahrung ist auf den zeitlichen Eintritt der Sekretionssteigerung von Einfluß. Letztere tritt am frühesten nach Kohlehydratzufuhr, später nach Eiweißnahrung und am spätesten nach Fettnahrung auf. Dabei ist aber der Grad der Sekretion auf Fleischnahrung am intensivsten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1927

Authors and Affiliations

  • Bernhard Stuber
    • 1
  1. 1.Medizinischen KlinikUniversität Freiburg I. Breisg.Deutschland

Personalised recommendations