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Der beherrschende Einfluß der ostasiatischen Rohseiden- produktion auf dem Weltseidenmarkte; seine Rückwirkungen auf die italienische Seidenzucht und Seidenindustrie (1900 bis 1913). Die Industriestatistik vom Jahre 1911

  • Hans Tambor
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Zusammenfassung

Als die Pebrina den Seidenbau in den südeuropäischen Landern verheerte und der europäischen Seidenindustrie das nötige Rohmaterial zu mangeln begann, hatte Ostasien nicht nur den Samen für die neuen Aufzuchten geliefert, sondern auch seine Rohseiden auf den europäischen Markt gebracht. Produktion und Ausfuhr nahmen in China und in Japan einen gewaltigen Aufschwung, und es war zu erwarten, daß die Konkurrenz der ostasiatischen Seiden vom Markte nicht wieder verschwinden würde, zumal da der Wandel in der Mode durch die Einführung leichterer Seiden- und Halbseidenstoffe die Verwendung der ostasiatischen Seiden ermöglicht hatte. Um das Jahr 1870 erfuhr aber der Export Chinas wie Japans zunächst wieder eine starke Verminderung; die chinesischen Seiden erwiesen sich in ihrer landesüblichen Herrichtung für die Erfordernisse moderner Webereien als ungeeignet, die japanischen Seiden hatten durch eine übermäßige und zu schnell gesteigerte Produktion der Seidenzucht in ihrer Qualität gelitten, betrügerische Maßnahmen der japanischen Seidenhändler in Ausnützung einer günstigen Konjunktur führten zu einer vorsichtigen Zurückhaltung der europäischen Konsumenten.

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Notes

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© Verlag von Julius Springer 1929

Authors and Affiliations

  • Hans Tambor
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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