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Geschichtliches zur Thermochemie der Legierungen

  • Friedrich Weibke
  • Oswald Kubaschewski
Chapter
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Part of the Reine und angewandte Metallkunde in Einzeldarstellungen book series (METALLKUNDE, volume 10)

Zusammenfassung

Die Geschichte der Thermochemie der Legierungen ist noch ziemlich jung. Zwar ist es eine dem Metallurgen seit langem bekannte Tatsache, daß beim Vermischen verschiedener Metall- oder Legierungs- schmelzen beachtliche Temperatursteigerungen auftreten können, indessen tritt eine Neigung zu systematischen Untersuchungen über die Größe der Wärmetönungen bei der Legierungsbildung erst Verhältnis- mäßig spät zutage. Das hängt Legierungen, die in Deutschland und in der Welt untrennbar mit dem Namen G. Tarn mann verbunden ist, verhältnismäßig jungen Datums ist. Denn ohne diese Kenntnis der Konstitution der Legierungen wäre es freilich sinnlos, etwa systematische Messungen der Wärmeentwicklungen bei der Entstehung der intermediären Phasen vornehmen zu wollen. Zwar könnte man daran denken, thermochemische Untersuchungen als Hilfsmittel zur Konstitutionsforschung heranzuziehen, und das klassische Verfahren der thermischen Analyse beruht ja auf der Beobachtung des relativen Unterschiedes der Wärmeinhalte von Legierungsschmelzen während der Erstarrung und weiteren Abkühlung, jedoch erscheint eine „thermochemische Konstitutionsforschung“ nicht einfach.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • Friedrich Weibke
    • 1
    • 2
  • Oswald Kubaschewski
    • 2
  1. 1.Kaiser Wilhelm-Institut für MetallforschungDeutschland
  2. 2.Technischen HochschuleStuttgartDeutschland

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