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Kondensation pp 340-389 | Cite as

Wissenschaftliche Untersuchung des Akkumulators und Art der Berechnung von dessen Wirkung

  • F. J. Weiss
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Zusammenfassung

Wenn man die Temperatur, also auch den Druck, in Mischkondensatoren bei stark wechselndem Dampfverbrauch der angeschlossenen Maschinen — z. B. Walzwerks-Umkehrmaschinen — aber gleichbleibender Kühlwasserzufuhr durch einen im Kondensator angeordneten Wasservorrat möglichst unveränderlich erhalten will, so muß dieser Wasservorrat, wie ich in einem Aufsatze „Beharrungsvermögen von Kondensatoren“ in Z. 1899, S. 1155 sowie in dem Buche „Kondensation“ (Berlin, Julius Springer) S. 312/131) gezeigt habe, wenn er gegenüber der gewaltigen latenten Dampfwärme praktisch zur Wirkung kommen soll, sehr groß gemacht werden, mindestens gleich der in der Minute zulaufenden Kühlwassermenge. Betrüge diese letztere z. B. 20 cbm/min, d. h. wäre dies die für den mittleren Dampfverbrauch als nötig ermittelte Kühlwassermenge, die natürlich ununterbrochen zufließen muß, und an der auch kein „Beharrungsvermögen“ etwas ändern kann, so wäre im Kondensator außerdem noch eine Wassermenge von mindestens ebenfalls 20 cbm aufzustapeln, wenn sie einem zeitweise z. B. auf das Doppelte gestiegenen Dampfverbrauche auch nur für etwa 30–50 sk standhalten sollte.

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© Verlag von Julius Springer 1910

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  • F. J. Weiss

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