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Kondensation pp 333-339 | Cite as

Allgemeine, orientierende Beschreibung des Akkumulators

  • F. J. Weiss
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Zusammenfassung

Kondensatoren für Fördermaschinen, die z. B. eine halbe Minute lang gehen, dann wieder ungefähr ebensolange stillstehen, für Walzwerksmaschinen, die einmal sehr viel, dann wieder ganz wenig Dampf brauchen, sollten eigentlich so eingerichtet werden, daß sie in Pe ioden hohen Dampfverbrauches viel, in Perioden niedern Dampfverbrauches entsprechend weniger Kühlwasser erhielten. Praktisch läßt sich das aber nicht machen. Man richtet daher immer die Pumpen usw. für eine konstante Kühlwassermenge ein und muß diese dann selbstredend für den Maximaldampf verbrauch genügend bemessen; man braucht also große Wassermengen und große Pumpen, damit man in Perioden hohen Dampfverbrauches noch ein genügendes Vakuum erhält. In Perioden niedern Dampfverbrauches oder sogar Stillstandes der kondensierten Maschinen geht dann die große Wassermenge nutzlos durch den Kondensator, erwärmt sich wenig, bzw. gar nicht, wobei man in solchen Perioden ein der niedrigen Temperatur des Ablaufwassers entsprechendes übertrieben hohes Vakuum erhält, wo man es gar nicht braucht, und wo es auch keinen Wert hat.

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© Verlag von Julius Springer 1910

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  • F. J. Weiss

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