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Zusammenfassung

Die steigenden Seidenpreise reizten seit langer Zeit die Erfinder, diese kostbarste Faser künstlich nachzuahmen. Von den vielen Verfahren, welche im Laufe der Zeit bekanntgeworden sind, haben sich nur jene behauptet, bei denen Cellulose das Ausgangsprodukt ist. Das große Problem der Kunstseidenindustrie ist demnach, Cellulose oder celluloseähnliche Materialien in Lösung zu bringen und durch geeignete Spinnöffnungen in feine Fäden auszupressen. Die Herstellung der Lösung und die Fällung, d. h. die Erzeugung einer Faser, kann auf die verschiedensten Arten erzielt werden, und die Produkte heißen, je nach der Darstellungsmethode: Kollodiumseide, Kupferammoniakseide, Viscoseseide oder Acetatseide. Alle andern Verfahren, wie beispielsweise das Salzsäureverfahren Willstätters, scheitern an den technischen Schwierigkeiten.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Eggert, Johann: Die Herstellung und Verarbeitung der Viscose. Berlin: Julius Springer 1926.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • Victor E. Yarsley

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