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Goethes und Schopenhauers Stellung in der Geschichte der Lehre von den Gesichtsempfindungen

Rektoratsrede Anlässlich der 340. Stiftungsfeier der Universität Würzburg Gehalten in der Aula am 11. Mai 1922
  • Karl Wessely
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Zusammenfassung

Wie der Einzelne in Zeiten, wo Krankheit oder Not seine Tätigkeit hemmen, den Blick gern rückwärts lenkt, um aus der Rückschau auf früher Geleistetes neue Kraft und neuen Mut zu schöpfen, so wird auch ein Volk, auf dem so Schweres lastet wie auf dem unseren, dem der Ausblick auf eine hoffnungsfreudige Zukunft auf Jahre, ja Jahrzehnte versperrt scheint, immer wieder im Geiste zurückkehren zu den großen Zeiten und den großen Männern seiner Geschichte; in dem sicheren Gefühle, daß in der Tüchtigkeit unserer Altvorderen die beste, ja die einzige Gewähr dafür liegt, daß der alte, jetzt durch schwere Stürme darniedergebeugte Stamm wieder Zweige neuer unhemmbarer Kraft treiben wird. So äußert sich ein tiefes lebensrichtiges Gefühl, nicht etwa ein weltfremdes Abwenden von der Gegenwart darin, wenn gerade der beste Teil unseres Volkes sich mit doppelter Gewalt hingezogen fühlt zu den großen Meistern der Kunst und den Heroen der Tat, die einst aus deutschem Boden und deutschem Geiste erwuchsen.

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© Berlin · Verlag von Julius Springer 1922

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  • Karl Wessely

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