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Aufenthalt in Schottland

  • Friedrich Trendelenburg
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Zusammenfassung

Am 25. April 1862 fuhr ich vom Vater begleitet nach Hamburg, die Eisenbahnfahrt nahm damals noch 8 Stunden in Anspruch. Wir wohnten in Streits Hotel am Alsterbassin. Am nächsten Tage zeigte mir Vater den Hafen, das naturhistorische Kabinett und die Börse, wir besuchten einige entferntere Verwandte und fuhren nach Uhlenhorst. Abends brachte mich der Vater an Bord des kleinen Dampfers Best-Bower, der regelmäßig zwischen Hamburg und Leith, der Hafenstadt von Edinburg, hin und her fuhr, und wir nahmen Abschied voneinander. Die Flut war noch nicht hoch genug gestiegen, um das Auslaufen zu erlauben, später hüllte sich der Hafen in einen dichten Nebel und zwang den Kapitän zu warten. Ich ging lange am Deck auf und ab, um den Moment der Abfahrt nicht zu verpassen, endlich um 3 Uhr nachts stieg ich sehr müde in meine Koje hinunter und schlief fest ein. Die Luft in der Kajüte war recht beklommen, und als ich morgens erwachte, war mir so schlecht zumute, daß ich seekrank zu sein glaubte. Wie groß war aber mein Erstaunen, als ich durch das kleine runde, fest verschraubte Fenster in nächster Nähe Häuser erblickte. Das Schiff stand still.

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© Verlag Von Julius Springer 1924

Authors and Affiliations

  • Friedrich Trendelenburg

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