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Die Wasserverluste im Zuleiternetz

  • Carl Stein
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Zusammenfassung

Bei der Bearbeitung eines Entwurfs zur landwirtschaftlichen Verwertung von Abwässern müssen die Wasserverluste berücksichtigt werden; denn sie machen unter besonderen Umständen einen ganz erheblichen Prozentsatz von dem Wasser aus, das dem Verwertungsgebiet zugeführt wird. Die Wasser Verluste entstehen durch Verdunstung und Versickerung, sie sind also hauptsächlich abhängig von der Gestaltung der Zuleiter, den Bodenverhältnissen, der Witterung und Jahreszeit. Im Hochsommer, wenn die Nebenzuleiter, die nur alle 14 Tage bis 3 Wochen Wasser führen, vollkommen austrocknen, sind sie bedeutend größer als in den Wintermonaten. Da in der Hauptvegetationszeit, wenn die Kulturpflanzen den größten Wasserbedarf haben, die Wasser Verluste im Zuleiternetz auch am größten sind, muß man diesem Umstand Rechnung tragen. Es ist also von größter Wichtigkeit, die Wasserverluste wenigstens einigermaßen überschläglich zu ermitteln. Rechnerisch genau werden sie sich niemals erfassen lassen; denn die örtlichen Verhältnisse sind in jedem Abwasserverwertungsgebiet so mannigfaltig und die Wasserstände in den Zuleitern so wechselnd, daß es praktisch unmöglich ist, die Verluste genau zu ermitteln. Die nachstehende Ermittlungsgrundlage erhebt daher auch keinen Anspruch auf Genauigkeit, sie dürfte im allgemeinen jedoch genügen, um später bei der praktischen Wasserverteilung keine allzu großen Fehlschläge zu erleben.

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© Verlag von Julius Springer 1937

Authors and Affiliations

  • Carl Stein
    • 1
  1. 1.KreisbaumeisterDelitzschDeutschland

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