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Graf Clemens von Westphalen an Lassalle

  • Gustav Mayer
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Zusammenfassung

Ich war im Begriff Ihnen zu schreiben, oder vielmehr mein Brief an Sie war bereits schon zum guten Teil geschrieben, als ich gestern, von einer Reise zurückgekehrt, Ihre Mahnung vom 19. vorfand. — Wenn auch nicht grade die Paderborner Eisenbahnsache oder gar die königliche Reise meine Zeit in Anspruch nimmt, so ist mir doch dieselbe in mancher Beziehung wert und teuer, und habe ich es von jeher für eine Vergeudung derselben erkannt, mich in Disputationen — sei es mündlich oder schriftlich, einzulassen. — Hatte ich nun zwar bereits gegen diese Maxime Ihnen gegenüber gefehlt, insoweit ich schon einiges Papier darüber verschrieben, daß wohl eigentlich nicht ich, sondern daß Sie unsern Verkehr abgebrochen und seit fünf Jahren nicht wieder aufgenommen, so bringt mich Ihr zweites Schreiben doch wieder zur Be-sinnung und zur Erkenntnis der Eitelkeit aller Wortmacherei, und beschränke mich daher auf die Erklärung, daß ich Ihren Vorschlag, der Sache der Gräfin, und indirekt auch meinem eigenen Vorteil, durch einem weitern Geldvorschuß zu dienen, ablehne.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

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  • Gustav Mayer

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