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Preispolitik der öffentlichen Unternehmungen

  • Hans Ludewig
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Zusammenfassung

Die von den Anhängern des Regiebetriebes in der Beantwortung der Umfrage des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter vorgebrachten Argumente sind also selbst nach dem Zeugnis solcher Persönlichkeiten, denen die Sozialisierung und Kommunalisierung der Betriebe ein politisches Dogma ist, in keiner Weise stichhaltig, soweit sie sich auf den Charakter der in Frage stehenden Betriebe als monopolartige Gebilde stützen, die nur im Besitz und unter der Leitung der öffentlichen Hand die ihnen zweifellos zufallenden kulturellen und sozialen Aufgaben zu erfüllen vermögen. Völlig ad absurdum geführt werden diese Argumente aber auch durch die obenstehenden Zahlen, die gerade das Gegenteil von dem beweisen, was die Anhänger des Regiebetriebes behaupten. Neben diesen Behauptungen wird aber von fast samtlichen Beantwortern der Umfrage die weitere in den Vordergrund gestellt, daß die Privatbetriebe ihrer ganzen wirtschaftlichen Einstellung nach bestrebt seien und bestrebt sein müßten, in erster Linie wirtschaftliche, d. h. privatkapitalistische Interessen zu verfolgen, daß sie übermäßig hohe Gewinne zu erzielen trachteten, kurz, daß hinter den privatkapitalistischen Tendenzen alle anderen gemeinnützigen Rücksichten zum Schaden der Allgemeinheit nicht nur zurücktreten, sondern überhaupt völlig verschwinden.

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Notes

Copyright information

© Verlag von Julius Springer, Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • Hans Ludewig
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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