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Das Existenzminimum

  • David Lewin
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Zusammenfassung

Die Arbeit ist eine Ware. Wie alle Waren hat sie ihren „natürlichen Preis“, ihren Wert, und ihren Marktpreis. Wie bei allen anderen Waren schwankt der Preis um den natürlichen Preis; bald ist er höher als der letztere, bald sinkt er tiefer. Auf die Dauer kann aber die Differenz nicht bestehen bleiben; der Marktpreis muß sich dem natürlichen Preise annähern und anpassen. Der durchschnittliche Marktpreis ist gleich dem natür- lichen Preise, — so lautet die klassische Lohntheorie, welche in vollem Einklange mit der allgemeinen klassischen Werttheoriesteht.

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Notes

Literature

  1. 1).
    Locke: Considerations of the lowering of the Interest etc., Works. Vol. V, p. 57.Google Scholar
  2. 1).
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  3. 3).
    Turgot, Réflexions, Paris 1844, Bd. I, S. 10.Google Scholar
  4. 1).
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  5. 2).
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  6. 3).
    Das Kapital, Berlin 1884, S. 183.Google Scholar
  7. 4).
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  8. 1).
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  10. 3).
    „Der wirkliche Wert der Arbeitskraft weicht vom physischen Minimum ab; er ist verschieden je nach dem Klima und dem Stande der gesellschaftlichen Entwicklung; er hängt ab nicht nur von den physischen, sondern auch von den historisch entwickelten gesellschaftlichen Bedürfnissen, die zu zweiter Natur werden.“Marx, Kapital, Bd. III, 2, S. 395.Google Scholar
  11. 4).
    Arbeitslohn. Im Handwörterbuch der Staatswissenschaften, 1890, S. 684.Google Scholar
  12. 1).
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  14. 1).
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  16. 2).
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  20. 1).
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  21. 1).
    Rubner, Volksernährungsfragen, Leipzig 1908, S. 112.Google Scholar
  22. 2).
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  24. 4).
    Bunge, o. c., S. 74.Google Scholar
  25. 1).
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  26. 2).
    Voit, Über die Kost eines Vegetariers. Zeitschrift für Biologie, 25. Bd., 1889.Google Scholar
  27. 1).
    Munk, Einzelernährung und Massenernährung, S. 73.Google Scholar
  28. 2).
    Voit, Physiologie der Ernährung, S. 503.Google Scholar
  29. 1).
    Munk, o. c., S. 59–60.Google Scholar
  30. 1).
    Voit, o. c., S. 493–494.Google Scholar
  31. 2).
    Rechenberg, Katechismus der menschlichen Ernährung, Leipzig, S. 70–71.Google Scholar
  32. 1).
    Rechenberg, Ernährung der Handweber, S. 35,52.Google Scholar
  33. 2).
    Rubner, Volksernährungsfragen, S. 29.Google Scholar
  34. 1).
    Rubner, Physiologie der Nahrung und Ernährung, S. 21–22.Google Scholar
  35. 2).
    G. Grot Jahn, Wandlungen in der Volksernährung. Schmollers Forschungen, Bd. XX, S. 65.Google Scholar
  36. 1).
    Grotjahn, o. c., S. 14–15.Google Scholar
  37. 1).
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  38. 1).
    K. Kautzky: Die Agrarfrage, Stuttgart 1902, S. 24–25.Google Scholar
  39. 1).
    Grotjahn o. c., S. 66, 67.Google Scholar
  40. 2).
    Rubner, Volksernährungsfragen, S. 85.Google Scholar
  41. 2).
    Grotjahn o. c., S. 34. Zu demselben Ergebnis kommt auch P. Mombert für die letzten Jahrzehnte („Nahrungswesen“in Weyls Handbuch d. Hyg., Bd. X, S. 131, 133).Google Scholar
  42. 2).
    o. c., S. 63.Google Scholar
  43. 3).
    Grotjahn, S.71.Google Scholar
  44. 4).
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  45. 1).
    Lichtenfeit, Über die Ernährung und deren Kosten bei deutschen Arbeitern. Basler volkswirtschaftliche Abhandlung. Nr. 2, Stuttgart 1911, & 38–39.Google Scholar
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  47. 1).
  48. 2).
  49. 1).
    S. 111–113.Google Scholar
  50. 2).
    Der Artikel ist im Jahre 1904 geschrieben. Seitdem sind die Lebensmittelpreise bekanntlich noch bedeutend gestiegen.Google Scholar
  51. 3).
  52. 1).
    Basler volkswirtschaftliche Arbeiten, Nr. 2, S. XIX.Google Scholar
  53. 2).
    Lichtenfeit, Volksernährung und Teuerung, Stuttgart 1912, S. 38.Google Scholar
  54. 2).
    Wie nährt man sich gut und billig? Berlin 1882, S. 53, 63, 73.Google Scholar
  55. 3).
    Chemie der Nahrungsmittel. Berlin 1889, S. 1094–1097.Google Scholar
  56. 4).
    Wie nährt man sich gut und billig? Leipzig 1891, S. 20.Google Scholar
  57. 5).
    Herausgegeben vom Kaiserlichen Gesundheitsamt, Berün 1904, S. 64.Google Scholar
  58. 6).
    S. Lichtenfeit, Ernährung deutscher Arbeiter, S. 38, 58.Google Scholar
  59. 1).
    Jos. Korösi, Über den Einfluß der Wohlhabenheit und der Wohnverhältnisse auf Sterblichkeit und Todesursachen, Stuttgart 1895, S. 62.Google Scholar
  60. 2).
    Liévin, o. c., S. 381.Google Scholar
  61. 1).
    Seutemann, Kindersterblichkeit der sozialen Bevölkerungsgruppen, Tübingen 1894, S. 48.Google Scholar
  62. 2).
    Korösi o. c., S. 59. „Es geht aus den Beschreibungen hervor, meint Westergaard, daß viel Elend den schlechten Wohnungen und übrigen hygienischen Übelständen zuzuschreiben ist, deren Wirkung von derjenigen der Armut an sich kaum zu unterscheiden ist“(Westergaard o. c., S. 472). Aber auch der Einfluß der Wohnungsverhältnisse selber ist doch zweifellos.Google Scholar
  63. 3).
    Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin 14. Jahrgang (1886–87), S. 63. Seitdem fehlen in den statistischen Jahrbüchern die betreffenden Angaben.Google Scholar
  64. 1).
    A. Smith, Natur und Wesen des Volkswohlstandes, Jena 1908, S. 87, 88.Google Scholar
  65. 2).
    Die meisten Gedanken der Malthusschen „Bevölkerungslehre“lassen sich schon bei Smith finden. Nachdem er den „natürlichen Lohn“so ausführlich bespricht, meint er 20 Seiten weiter, „daß der an Arbeitsleute und Dienstboten aller Art gezahlte Lohn so beschaffen sein muß, daß er sie instand setzt, das Geschlecht der Arbeitsleute und Dienstboten in dem Maße fortzupflanzen, wie es die wachsende, abnehmende oder stationäre Nachfrage der Gesellschaft gerade verlangt“(o. c. S. 104).Google Scholar
  66. 3).
    D. Ricardo, Grundsätze der Volkswirtschaft und Besteuerung, (Deutsch. Jena 1905), S. 81, 82.Google Scholar
  67. 1).
    Grundsätze der politischen Ökonomie, (Deutsch. Berlin 1910), S. 303.Google Scholar
  68. 2).
    Seutemann, Kindersterblichkeit sozialer Bevölkerungsgruppen, Tübingen 1894, S. 42.Google Scholar
  69. 3).
    Oldendorff, Die Säuglingssterblichkeit in ihrer sozialen Bedeutung. Brauns Arch., Bd. I, S. 89.Google Scholar
  70. 1).
    Oldendorff, S. 89.Google Scholar
  71. 2).
    Beitrag zur Untersuchung des Einflusses von Lebensstellung und Beruf auf die Normalitätsverhältnisse. Conrads Abhandl., Jena 1877, S.36.Google Scholar
  72. 3).
    o. c., S. 69–70.Google Scholar
  73. 4).
    Westergaard, o. c., S. 401.Google Scholar
  74. 1).
    Korösi, o. c., S. 11.Google Scholar
  75. 1).
    Z. B. „Es würde übrigens nicht so leicht’sein, heute Taglöhne nachzuweisen, sei es in was immer für einem Berufszweig, die nicht genügen, das betreffende Individuum, welches den Taglohn erhält, überhaupt lebenskräftig und arbeitsfähig zu erhalten. Ja, man darf wohl mit ziemlicherVerläßlichkeit behaupten, daß bei der überwiegenden Mehrzahl der Lohnarbeiter in Kulturländern ein Einkommen festgestellt werden könnte, welches den zur Erhaltung ihrer Persönlichkeit physiologisch unerläßlichen Aufwand decken und noch einen Restbetrag darüber hinaus enthalten würde.“(Zwiedeneck-Südenhorst, Lohnpolitik und Lohntheorie, Leipzig 1900, S. 5–6.)Google Scholar
  76. 2).
    Wagner, Grundlegung der politischen Ökonomie, 1892, S. 676.Google Scholar
  77. 1).
    „Der Umfang sogenannter notwendiger Bedürfnisse wie die Art ihrer Befriedigung, ist selbst ein historisches Produkt und hängt daher größtenteils von der Kulturstufe eines Landes ab.“Marx, Das Kapital, Bd. I, S. 134.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer 1913

Authors and Affiliations

  • David Lewin

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