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Begriff des „Volksvermögens“. Schwierigkeiten der Abgrenzung und Bewertung. Wahrer Sinn der zahlenmäßigen Schätzungen

  • J. Jastrow
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Zusammenfassung

Auch abgesehen von allen Veränderungen, die seit den Schäúungen vor der Kriegszeit eingetreten sind, ist „Volksvermögen“ an fich kein feststehender Begriss1). Versteht man darunter den Gesamtbetrag der Güter, die einer Volkswirtschaft zur Verfügung stehen, so brancht man zwar an der Bezeichnnng des Volkes als des Trägers dieses Vermögens nicht gerade sprachlich Anstoß zu nehmen; sie ist osfensichtlich nicht in einem sraatsrechllichen Sinne gemeint, und es genügt zu sagen, daß wir sie in obigem Sinne meinen. Aber in jener Frklärung felbsr (die wir als verhältnismäßig noch besrgeeignetes Beispiel unter mehreren wählen) sind sämliche drei grundlegenden Begriffe, aus denen sich der Betrag zusammenseúen soll, unbestimm: „Volkswirtschaft“, „Güter“, „zur Versügung ftehen“. Die Anbestintmtheit des ersren Begrisses vermögen wir nicht zu heilen und nicht zu mindern. In allen Teilen unseres wissenschasrlichen Betriebes schleppen wir es als gewohnr gewordene Bürde mit uns, daß der Begriff, von dem unsere Wissenschafr ihren Namen entlehttt (Volkswirrschastslehre) eine Abstraktion ist, über deren reale Anrerlage nientals eine vollkomtnene Versrändigting frattgefunden hat.

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Notes

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© Verlag von Julius Springer 1919

Authors and Affiliations

  • J. Jastrow
    • 1
  1. 1.Universität BerlinDeutschland

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