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Der Wind

  • Richard Geigel
Chapter
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Zusammenfassung

Die von der Sonne gespendete Wärme ruft in der Atmosphäre Temperaturunterschiede und damit Luftströmungen hervor. Die kältere Luft ist spezifisch schwerer als die warme. Die warme Luft steigt in die Höhe und wird von der Nachbarschaft her durch andere, kühlere ersetzt. So entstehen die Winde. Über die Windrichtung geben bekanntlich die Wetterfahnen Aufschluß. Bei ihrer Errichtung ist selbstverständlich, daß sie nach allen Seiten frei stehen und nach den Himmelsrichtungen genau orientiert sein müssen wie ein Kompaß. Wehende Fahnen sind ein unvollkommener Ersatz, ihr beständiges Flattern erschwert die Beobachtung außerordentlich. Rauchsäulen an Kaminen sind schon besser, weil sie längere Streifen ziehen. Auch bei schwachem Wind kann man ohne Hilfsmittel die Windrichtung leicht annähernd bestimmen, indem man den rings befeuchteten Finger in die Höhe hält. Auf einer Seite spürt man deutlich die Verdunstungskälte: das ist die Seite, die vom Luftzug getroffen wird, von dieser Seite her kommt der Wind.

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Notes

Copyright information

© Verlag Von J. F. Bergmann 1924

Authors and Affiliations

  • Richard Geigel
    • 1
  1. 1.A. D. Universität WürƶburgGermany

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