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Die Verfügungsarten

  • Arthur Curti
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Zusammenfassung

Der Testator darf über sein Vermögen schrankenlos verfügen und hat für dessen Verteilung volle Freiheit. Jede Zuwendung an verwandte oder an andere Personen ist ein Vermächtnis, eine Vergabung des Erblassers aus dem in seiner Verfügung stehenden Vermögen. Der in anderen Rechten bestehende Unterschied zwischen Erbeinsetzung und Vermächtnis ist dem englischen Recht unbekannt. Ist in dieser Darstellung von Vermächtnissen die Rede, so kann es sich sowohl um ein Vermächtnis im engeren Sinne des kontinentalen Rechtes, als auch um eine Erbeneinsetzung (allerdings nicht im kontinentalen Sinne) handeln. Das Vermächtnis kann sich auf eine ganz bestimmte Sache beziehen und wird dann, je nachdem es sich um Land handelt oder nicht, „devise“ oder „specific legacy“ genannt. Ist die vermachte Sache nur der Gattung nach bestimmt und soll das Vermächtnis aus einem Teil der vorhandenen Stücke dieser Gattung bestehen, so spricht man von einer „demonstrative legacy“. Ist das Vermächtnis ganz allgemein nur dem Geldwert nach bestimmt, so handelt es sich um eine „pecuniary“ oder „general legacy“. Verbleibt nach Auszahlung aller Vermächtnisse und nach der Bezahlung aller Schulden noch ein Vermögensrest (residue) übrig, so kann auch dieser Rest noch durch testamentarische Verfügung zugewendet werden.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • Arthur Curti
    • 1
  1. 1.ZürichSchweiz

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