Advertisement

Zusammenfassung

Im System unserer Bewußtseinsfunktionen stoßen wir auf eine solche Fülle wichtiger Zusammenhänge, die alle regulatorisch wichtig sind, daß es unmöglich ist, eine einfache Funktion herauszugreifen, die einen in sich verständlichen regulatorischen Fortschritt so darstellte, wie wir es im 2. Teil immer fanden. Jedes dieser Momente ist zum Verständnis des Ganzen unentbehrlich. Um diese Prozesse vollkommen regulatorisch zu verstehen, müßte man alle einzelnen Arten von Koeffizienten erst in ihren funktionalen Beziehungen zueinander und zu physiologischen Momenten kennengelernt haben. Eine genetische Methode, wie sie uns im 2. Teil gute Dienste leistete, versagt hier. Die introspektive Methode aber kann nur eine hochentwickelte Bewußtseinsstruktur zum Gegenstande haben. Introspektive Erfassung funktionaler Zusammenhänge ist nur mit Hilfe des ganzen hochentwickelten Systems von Funktionen möglich, das also schon ausgebildet sein muß, wenn die Bewußtseinsfunktionen Gegenstand der Introspektion werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. 1).
    N. Alechsieff in Psychol. Studien, Bd. 3, S. 270, 1907.Google Scholar
  2. 1).
    J. Loeb, Einleit. i. d. vergi. Gehirnphysiol. und vergi. Psychol., S. 196ff, Leipzig 1899.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Burkamp

There are no affiliations available

Personalised recommendations