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Die einfache Zuordnung einer Reaktion zu einem Reiz

  • Wilhelm Burkamp
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Zusammenfassung

Wir gehen von der einfachsten Form aller Reaktion aus. Auf einen bestimmten Reiz folgt eine bestimmte Reaktion. Der elektrische Strom wird durch den Nerv, der mit seinem Muskel aus dem Organismus herauspräpariert ist, geleitet, und der Muskel verkürzt sich kräftig. Ein Säuretropfen berührt die Haut des großhirnlosen Frosches, und der Frosch reagiert mit einer Wischbewegung. Vorticella wird am Peristom rein mechanisch berührt, und der Stiel krümmt sich. Hier herrscht überall einsichtige, strenge, reine Kausalität. Daß wir diese Kausalgesetze nicht auf die bekannten physikalisch-chemischen zurückführen können, erkannten wir im ersten Teil als unwesentlich für unser Problem. Bei genauer Untersuchung finden wir aber, daß meistens nicht die Energiewandlung als solche einen Energieumsatz in der Reaktion bewirkt. Es bewirkt meistens die plötzliche Änderung des physischen Geschehens in der Umgebung die Änderung der Reaktion.

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Notes

Literatur

  1. 5).
    S. O. Mast, Light and the Behaviour of Organisms, New York 1911.CrossRefGoogle Scholar
  2. 1).
    E. Strasburger, Wirkung d. Lichtes und d. Wärme auf Schwärmsporen. Jena 1878.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Burkamp

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