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Die Ordnung und die Grundsätze der Erziehung

  • Friedrich Ausfeld
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Zusammenfassung

Die Zahlder Zöglinge hat natürlich geschwankt, durchschnittlich betrug sie 50–60. Sie waren in sog. Aufsichten geteilt, die meist von den ledigen Erziehern betreut wurden. Zur Zeit Salzmanns — im Grunbe hat sich daran auch heute wenig geändert — wurden die Zöglinge im Sommer kurz vor 5, im Winter kurz vor 6 Uhr geweckt. 10 Minuten müssen zum Anziehen genügen, dann geht es in Aufsichten an den Brunnen, wo sie „wie Pnthagoräer zu ihrem ersten Tagesgeschäfte Reinigung und körperliche Tätigkeit, Gartenarbeit machen“. Um 6 oder 7 Uhr rief sie die Glocke in den Betsaal, „wo ein Lied und kurze auf Erbauung zweckende Vorträge das erfrischte Gemüt erheben“. Dann folgt das Frühstück. Bon 7–11 Uhr wird unterrichtet, von 11–12 Uhr Gnnastick. Um 12 Uhr speiste Bater Salzmann mit der ganzen männlichen Familie in dem geräumigen Speisesaale. Nach der Mahlzeit wirb mit einem Liede unter Rlavierbegleitung gedankt. Bis 2 Uhr konnten sich dann die Zö9linge im Freien bewegen. Der Nachmittag ist mit Lehrstunden bis um 4, im Winter 5 Uhr ausgefüllt. Nach dem Vesperbrot sind etwa 2 Stunden für Vorbereitung, Wiederholung und schriftliche Uufsätze bestimmt.

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© Buchhandlung der Frziehungsanstalt Schnepfenthal 1934

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  • Friedrich Ausfeld

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