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Nahrungsmittel und Rohstoffe

  • Harald Wright
  • Melchior Palyi
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Leitfäden book series (WL, volume 4)

Zusammenfassung

Würde die Erde allmählich kleiner werden, während die Bevölkerung konstant bliebe, so wäre die Wirkung auf die Menschen sehr ähnlich wie bei wachsender Bevölkerungszahl auf einer gleich groß bleibenden Erde. Man hat geschätzt, daß die Bevölkerung der ganzen Welt sich in sechzig Jahren verdoppeln würde, wenn sie weiter in dem Maße wie in den Jahren 1906 bis 1911 wächst. Stellen wir uns also vor, die Erde würde so zusammenschrumpfen, daß sie in sechzig Jahren halb so groß wäre wie jetzt. Die Vorstellung, so wie sie dasteht, ist schon ziemlich erschreckend; und um die Analogie genauer zu machen, müssen wir voraussetzen, daß die Bodenverringerung ganz auf Kosten der nahrungerzeugenden Gebiete stattfindet. Wir würden mit Recht einen solchen Stand der Dinge mit ernsteren Augen ansehen als denjenigen, mit dem wir es in Wirklichkeit zu tun haben. Denn erstens bringt das Bevölkerungswachstum die Möglichkeit gesteigerter Produktivität mit sich, was gegenüber der vermehrten Nachfrage nach Nahrungsmitteln in Rechnung gestellt werden muß.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • Harald Wright
    • 1
  • Melchior Palyi
    • 2
  1. 1.CambridgeUSA
  2. 2.HandelshochschuleBerlinDeutschland

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