Advertisement

Ferdinand Gregorovius und das Italien seiner Zeit

  • W. Theodor Elwert
Chapter
  • 24 Downloads

Zusammenfassung

Bei seiner verdienstlichen Neuausgabe der „ Wanderjähre“ vonGregoro-vius1 hat Fritz Schillmann die Anordnung der Aufsätze, wie sie Gregoro-vius in den von ihm besorgten Ausgaben getroffen hatte, aufgegeben, um als ord endes Prinzip ein anderes, nämlich das geographische, an die Stelle des alten, gemischt historisch-geographischen treten zu lassen, so daß sie in der Neuausgabe in der Ordnung hintereinanderstehen, wie die geschilderten italienischen Landschaften von Norden nach Süden auf-einanderfolgen. So ist einem gewiß vorhandenen Bedürfnisse des deutschen Reisepublikums entsprochen, neben dem knappen und trockenen Reisehandbuch noch ein Werk auf die Wanderschaft mitnehmen zu können, das den durcheilten Räumen schnell die historische Tiefe verleihe, und das den Blick für die poetischen Reize der Landschaft schärfe. Ferner ist den Anforderungen der Reisenden dadurch Rechnung getragen, daß Aufsätze, die Gregorovius in die Wander jähre aufgenommen hatte, „Die römischen Poeten der Gegenwart“, „Die sizilianischen Volkslieder“, „Neapel und Sizilien von 1830 — 1852“ u. ä., die, wie Schillmann meint (S. 1180), „mit den ‚ Wander jähren‘ an sich nichts zu tun haben“, fortgefallen sind. Zu begrüßen ist, daß manche Italien betreffende Aufsätze aus den „Kleinen Schriften“2 und einige von Gregorovius’ Gedichten mit italienischem Vorwurf in dieser Ausgabe Aufnahme gefunden haben. Mit Recht darf daher der Herausgeber sagen, daß sie „uns ein geschlossenes Bild des Wanderers Gregorovius als Mensch, als Künstler, als Gelehrter gibt“ (S. 1180).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1937

Authors and Affiliations

  • W. Theodor Elwert

There are no affiliations available

Personalised recommendations