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Naphthol AS-Färberei

  • W. Christ
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Zusammenfassung

Als nach der Erfindung der ersten substantiven Baumwollfarbstoffe die Azofarben ihren Siegeszug auch in der Baumwollfärberei hielten, wurden die Anforderungen höher, die man in bezug auf Echtheit zu stellen hatte. Durch eine geeignete Auswahl der Azo- und Diazokomponente konnte man die Verbesserung einer Reihe von Echtheitseigenschaften, wie z. B. Licht-, Säure- und Alkaliechtheit, erreichen. Es war jedoch nicht möglich, in einfacher Weise die für einen Baumwollfarbstoff wichtigsten Echtheitseigenschaften, die Wasch- und Sodakochechtheit, in ausreichendem Maße zu erlangen. Das Fehlen dieser Echtheitseigenschaften liegt in der Natur der substantiven Azofarbstoffe begründet; die dem Farbstoff die Löslichkeit gebende Sulfogruppe setzt dem Widerstand der Färbung gegen Waschen und Kochen engste Grenzen. Versuche, die Löslichkeit des Farbstoffes, nachdem er auf die Faser aufgebracht ist, zu verringern oder aufzuheben, führten zur Entdeckung der Nachbehandlungsfarbstoffe, die auch tatsächlich beßre Wasser- und Waschechtheit aufweisen, ohne jedoch kochecht zu sein. Häufig erleiden aber durch die Nachbehandlung die Farbstoffe eine Einbuße in der Lichtechtheit.

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Notes

Literatur

  1. s. u. Färberei.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • W. Christ

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