Advertisement

Das Verhalten von Zwanglaufkesseln

  • Friedrich Münzinger
Chapter

Zusammenfassung

Ein wichtiger Unterschied zwischen Zwangumlauf- und Zwangdurchlaufkesseln ist, daß erstere wie normale Wasserrohrkessel abgeschlämmt und auf konstanten Wasserstand gefahren werden können, während bei letzteren Verunreinigungen des Speisewassers, soweit sie sich nicht in den Heizflächen absetzen, in die Turbine gelangen und Regelorgane nötig sind, um Wasser-, Brennstoff- und Luftzufuhr dauernd mit der Dampfentnahme in Übereinstimmung zu bringen. Zwangdurchlaufkessel stellen daher an das Speisewasser weit höhere Anforderungen als Kessel mit Zwang- oder natürlichem Umlauf. Beim Benson-Kessel sucht man diese Schwäche dadurch zu mildern, daß die in mehrere abschaltbare Pakete unterteilte Heizfläche ober- und unterhalb der Sättigungstemperatur, in der sich erfahrungsgemäß Salz absetzt, in so tiefe Gastemperaturen verlegt wird, daß versalzte Rohre nicht durchbrennen und daß man die einzelnen Pakete in angemessenen Zeiträumen durchspült. Ferner scheint man auch zu versuchen, den Dampf dadurch zu entsalzen, daß man ihn einem Drosselvorgang unterwirft, wobei sich die Salze an hinter der Drosselvorrichtung eingebauten Flächen abscheiden sollen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  • Friedrich Münzinger

There are no affiliations available

Personalised recommendations