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Einleitung

  • Friedrich Münzinger

Zusammenfassung

Bau und Betrieb von Röhrendampfkesseln wurden im letzten Jahrzehnt durch das tiefere Eindringen in die Vorgänge in Feuerungen und beim natürlichen Wasserumlauf, die Einführung des Zwanglaufes, das Herausbringen hochwertiger Stähle und die großen Verbesserungen der chemischen Speisewasseraufbereitung stark beeinflußt. Vorliegende Arbeit untersucht unter besonderer Berücksichtigung von Höchstdruck-kesseln, wie die Entwicklung voraussichtlich weiter verlaufen wird. Noch ist sie in vollem Eluß, gleicht aber den Vorgängen um das Jahr 1910, als die Steilrohrkessel aufkamen und die ersten entscheidenden Schritte zur Leistungssteigerung von Dampfkesseln gemacht wurden 1, so sehr, daß sich eine sorgsame Prüfung besonders in der Hinsicht empfiehlt, wie der Zwanglauf den Bau von Röhrendampfkesseln beeinflussen wird und welche Punkte hierbei zu beachten sind. Wenngleich sich die Arbeit im wesentlichen auf Kessel mit Rostfeuerungen und für ortsfeste Zwecke beschränkt, so werden schon der Spitzendeckung in Elektrizitätswerken wegen auch Kessel wie Velox-Dampferzeuger, die zur Zeit nur für Beheizung mit öl oder Gas gebaut werden, oder Hochgeschwindigkeits-kessel 2, behandelt, zumal bei ihnen der Zwanglauf besondere Vorteile bietet, bzw. unerläßlich ist.

Literatur

  1. 1.
    Münzinger: Neuere Bestrebungen im Dampfkesselbau. Z. VDI 1912, S. 1725.Google Scholar
  2. 2.
    Münzinger: Dampfkraft, S. 267. Berlin: Julius SpringerGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  • Friedrich Münzinger

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