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Einführung in die Lehre vom Raumsinn des Doppelauges

  • Armin von Tschermak-Seysenegg
Chapter
Part of the Augenheilkunde der Gegenwart book series (AUG, volume 1)

Zusammenfassung

Beim Normalen beschränkt sich die alleinige Verwendung eines einzelnen Auges auf besondere Umstände — so auf Visieren, unokulares Mikroskopieren und Beobachten durchs Fernrohr u. dgl. (wozu man übrigens fortschreitend auch binokulare Instrumente verwendet); sonst aber werden ständig beide Augen gleichzeitig und gleichmäßig benutzt. Allerdings schließt sich dabei an das binokulare Gesichtsfeld, das — in gegensinniger Abhängigkeit vom Grade des Vorspringens der Nase — in der Maximalbreite 90 bis 114° umfaßt, beiderseits eine unokulare Flanke von etwa 30 bis 34° Breite an. Ebenso erscheinen die dem Mariotteschen Blindfleck des rechten und des linken Auges entsprechenden Stellen bloß einäugig ausgefüllt (vgl. Abb. 53). In diesen Regionen fehlt dementsprechend die wichtigste Binokularfunktion, die Stereoskopie.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1942

Authors and Affiliations

  • Armin von Tschermak-Seysenegg
    • 1
  1. 1.PragTschechische Republik

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