Advertisement

Sozioökonomische Aspekte bei Intensivhubschraubertransporten

  • G. Maiwald
  • B. Wunderer
  • R. Huf
  • H. Schulte-Steinberg
  • F. W. Schildberg
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 1996)

Zusammenfassung

Die zunehmende Spezialisierung medizinischer Zentren im Regionalbereich erfordert immer häufiger den Transport schwerstkranker Patienten über weite Distanzen. Zur frühestmöglichen Bereitstellung von Intensivkapazitäten in den Schwerpunktkrankenhäusern wird mit steigender Tendenz die schnelle Verlegung in die Heimatkrankenhäuser erforderlich. Auf diese Weise sind Engpässe in den Zentren leichter zu bewältigen. Die Vernetzung der vorhandenen Intensivkapazitäten erfordert, gerade im Hinblick auf das Gesundheitsstrukturgesetz, eine kosteneffiziente Auslastung. Der im November 1990 durch den Helikopterservice Martinsried (HDM) in Betrieb genommene Intensivhubschrauber BELL 412 bietet in Zusammenarbeit mit den Ärzten der Chirurgischen Klinik und des Instituts für Anästhesie sowie dem Arbeiter-Samariterbund (ASB) die räumlichen und apparativen Möglichkeiten zur Fortsetzung intensivmedizinischer Maßnahmen während des Transports. Wir versuchten der Frage nachzugehen, welchen Kostenfaktor der Ambulanzhubschraubereinsatz in der medizinischen Behandlung darstellt und ob dies mit ökonomichen Aspekten begründet werden kann.

Socio-economic Aspects of Helicopter Transport for Intensive Care Patients

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • G. Maiwald
    • 1
  • B. Wunderer
    • 1
  • R. Huf
    • 1
  • H. Schulte-Steinberg
    • 2
  • F. W. Schildberg
    • 1
  1. 1.Chirurgische Klinik und PoliklinikKlinikum GroßhadernMünchenDeutschland
  2. 2.Institut für AnästhesiologieKlinikum GroßhadernMünchenDeutschland

Personalised recommendations