Advertisement

Gastroduodenale Komplikationen nach gefaßchirurgischen Operationen: Der Wert der präoperativen Gastroskopie für den arteriosklerotischen Patienten

  • S. Hanke
  • U. Wehrmann
  • M. Halm
  • T. Zimmermann
  • H. D. Saeger
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 1996)

Zusammenfassung

Patienten mit einer arteriosklerotischen Manifestation haben eine hohe Inzidenz peptischer Läsionen im oberen Gastrointestinaltrakt (Arch. Surg 1991; 126 (7): 894–897). Dies beinhaltet ein erhöhtes Risiko für eine postoperative Komplikation seitens des oberen Gastrointestinaltraktes (Blutung, Perforation) nach gefäßchirurgischen Eingriffen (Am. J. Gastroenterol. 1990; 85 (4): 408–411). Verschiedene Faktoren wie hohe Einnahmeraten von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oder ein Nikotinabusus scheinen zur hohen Inzidenz beizutragen. Besonders diese peptischen Ulzera sind häufig klinisch stumm und manifestieren sich erst durch eine Komplikation, ausgelöst z.B. im Rahmen der Streßsituation einer Operation. Daraus ergab sich die Frage, ob eine präoperative Routineendoskopie zum Ausschluß peptischer Läsionen bzw. Einleitung einer gezielten Therapie die postoperative Komplikationsrate durch peptische Ulzera senken kann.

Gastroduodenal Complications Following Vascular Surgery: The Value of Preoperative Gastroscopy for Arteriosclerosis Patients

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • S. Hanke
    • 1
  • U. Wehrmann
    • 1
  • M. Halm
    • 1
  • T. Zimmermann
    • 1
  • H. D. Saeger
    • 1
  1. 1.Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, UniversitätsklinikumTechnische Universität DresdenDresdenDeutschland

Personalised recommendations