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Kompartmentdruckmessung — Von der Idee zum Routineeinsatz

  • H. U. Schmelz
  • H. R. Becker
  • Ch. Willy
  • H. Gerngroß
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 1996)

Zusammenfassung

Nur durch frühzeitige, zuverlässige Diagnostik können die deletären Folgen des Kompart-mentsyndroms, die bis zur völligen Gebrauchsunfähigkeit der Extremität führen können, verhindert werden. Insbesondere bei bewußtlosen oder polytraumatisierten Patienten kommt neben der klinischen Beurteilung einem leistungsfähigen Meßsystem eine entscheidende Bedeutung zu. Viele Meßsysteme basieren auf dem Prinzip, Flüssigkeit in das Kompartment zu infundieren und die dabei auftretenden Druck werte dem Innendruck gleichzusetzen. Nachteile dieser Methoden sind Falschmessungen z.B. durch verstopfte Katheterspitzen oder durch Luftblasen im System sowie der aufwendige Meßaufbau, der eine Messung nur durch speziell ausgebildetes Personal erlaubt. Ziel war es deshalb, ein Meßsystem zu entwickeln, mit dem der intrakompartmentale Druck direkt, ohne zusätzliche Volumeninstillation, gemessen werden kann. Dieses System sollte einfach zu bedienen sein, genaue Messungen liefern und die Möglichkeit zur Akut- und Langzeitmessung bieten.

Measuring Compartment Pressure: From Idea to Routine Use

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • H. U. Schmelz
    • 1
  • H. R. Becker
    • 1
  • Ch. Willy
    • 1
  • H. Gerngroß
    • 1
  1. 1.Abteilung ChirurgieBundeswehrkrankenhaus UlmUlmDeutschland

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