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Herbert von Karajan und die Medien — Überblick und Würdigung

  • Arnold Werner-Jensen
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Zusammenfassung

Das Jahr 1988 bringt für Herbert von Karajan ein Doppeljubiläum: den Rückblick nicht nur auf 80 vollendete Lebensjahre, sondern zugleich auch ein halbes Jahrhundert seines Wirkens für die Schallplatte. Gewiß ist dieses Zusammentreffen zweier runder Zahlen ein schöner Zufall, doch enthält es zugleich hohen symbolischen Aussagewert. Auch Karajan dürfte kaum die späteren weltumspannenden Dimensionen des damals noch jungen Mediums vorausgeahnt haben, als er 1938 in Berlin für die Deutsche Grammophon Gesellschaft die Ouvertüre zu Mozarts ›Zauberflöte‹ aufnahm, die dann in die empfindliche Wachsmatrize geschnitten und auf die schwarze Schellackplatte übertragen wurde. Wache Beobachtungsgabe und technische Aufgeschlossenheit ließen ihn mit Sicherheit jedoch schon damals erkennen, welche künstlerischen und kommerziellen Möglichkeiten hier schlummerten. Und in der Tat legte die elektrische Aufzeich-nungstechnik in den 50 Jahren bis heute einen atemberaubenden Weg zurück, bis zum — vorläufigen — Endpunkt der nahezu perfekten digitalen Aufnahme der Achtziger Jahre.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Arnold Werner-Jensen

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