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Das Barlowsche Rad aus supraleitendem Material.

  • W. Heisenberg
  • M. v. Laue
Part of the Gesammelte Werke / Collected Works book series (HEISENBERG, volume A / 3)

Zusammenfassung

Im Anschluß an einen Vortrag, in dem der eine von uns eine modellmäßige Deutung der Londonschen Spannungen vorgeschlagen hatte1, wurde von Herrn Pohl die Frage aufgeworfen, ob das sogenannte Barlowsche Rad auch dann funktionieren würde, wenn es aus einem Supraleiter besteht. Es handelt sich um den bekannten Vorlesungsversuch: ein Rad, welchem durch die Achse Strom zugeführt und an der Peripherie, etwa durch einen Quecksilberkontakt, irgendwo abgeführt wird und das in einem Magnetfeld in Drehung gerät. Dabei soll das Magnetfeld als homogen und zur Achse parallel angenommen werden. Die Diskussion der gestellten Frage beleuchtet in interessanter Weise gewisse Züge der durch Arbeiten von Becker, Heller, Sauter2, von London und von v. Laue3 entwickelten phänomenologischen Theorie, aber auch der modellmäßigen Elektronentheorie der Supraleitung, die den Londonschen Spannungen einen anschaulichen Inhalt gibt.

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Literatur

  1. Heisenberg, W.: Die Übertragung elektromagnetischer Kräfte im Supraleiter, Göttinger Nachr., Sitz. v. 13. Juni 1947 und ZS. f. Naturforsch. 2a, 185 (1947).Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • W. Heisenberg
  • M. v. Laue

There are no affiliations available

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