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Hepatitisauslösende Faktoren bei kardiochirurgischen Eingriffen

  • I. Hoppe
Conference paper

Zusammenfassung

Im Anschluß an kardiochirurgische Eingriffe kommt es auch jetzt noch in etwa 10–20% der Fälle zu einer Hepatitis. Aus heutiger Sicht ist sie nicht allein auf Fremdbluttransfusionen zurückzuführen. Vielmehr gewinnt die Auffassung an Boden, daß für ihr Zustandekommen eine Vielzahl fördernder und auslösender Faktoren in Betracht zu ziehen sind. Sie ergeben sich aus der besonderen Qualität der Operationskandidaten sowie aus der Kompliziertheit der Operation selbst. Ihre wechselseitige Verquickung erschwert allerdings Aussagen über die Bedeutung jedes einzelnen dieser Faktoren und fördert Fehleinschätzungen, insbesondere bei retrospektiver Analyse. So erschien es uns sinnvoll, in einer prospektiven Studie an einer größeren kardiochirurgischen Kasuistik Informationen über Frequenz und Ursachen der postoperativen Hepatitis zu sammeln. Erfaßt wurden alle Patienten, bei denen während zweier Jahre in der Kardiochirurgie des Klinikums Charlottenburg der Freien Universität Berlin ein Eingriff unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine vorgenommen wurde. Für jeden Patienten wurde ein breites Spektrum von Daten über den Krankheitsfall sowie über therapeutische Maßnahmen festgehalten. Präoperativ sowie bis zu 6 Monate nach der Operation erfolgten hepatitisgerichtete Kontrolluntersuchungen. Von den ursprünglich 339 Patienten mußte etwa ¼ aus verschiedenen, hier nicht näher zu erörternden Gründen ausgeschlossen werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • I. Hoppe

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