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Beschichtung von Architekturglas und Automobilglas

  • G. Kienel
Chapter
Part of the VDI-Buch book series (VDI-BUCH)

Zusammenfassung

Wegen besserer Raumausleuchtung und besserer Sichtmöglichkeiten zur Außenumgebung hat in den letzten Jahrzehnten bei bewohnten Gebäuden der Anteil von Fenstern an den Fassadenflächen erheblich zugenommen. Damit verbunden ist ein vermehrter Einfluß der Fenster auf den Energiehaushalt von Gebäuden. Bei energetischen Berechnungen müssen eine ganze Reihe von Faktoren berücksichtigt werden, von denen meist nur Mittelwerte oder auch nur Richtwerte bekannt sind. Neben Intensität und zeitlichem Verlauf der Sonneneinstrahlung spielen z.B. die Temperaturverhältnisse und die Wärmespeicherfähigkeit der Räume eine wesentliche Rolle. Ganz allgemein kann aber folgendes gesagt werden: Durch Sonneneinstrahlung erhöht sich die Temperatur in Räumen. Das führt in den wärmeren Zeiten des Jahres und besonders in sonnenreichen Zonen zu einem erhöhten Energiebedarf für die Raumklimatisierung, während der Heizperiode dagegen zu einer Energieeinsparung. Bei energetischen Betrachtungen ist außerdem zu berücksichtigen, daß es zu Energieverlusten durch Abstrahlung aus Räumen durch die Fenster hindurch kommt. Diese Verluste können während der Heizperiode sehr beträchtlich sein. Ein Fenster dient somit gleichzeitig als Wärmesenke und als Sonnenkollektor, und in die Energiebilanz gehen sowohl der Wärmedurchgangskoeffizient als auch der Gesamtenergiedurchlaß ein [1-1 bis 1–8].

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • G. Kienel

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