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Grundsätze antimikrobieller Therapie

  • Dorothea Rudorf
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die richtige Wahl einer antimikrobiellen Therapie basiert auf verschiedenen Faktoren. Manche Krankheitsbilder (z.B. maligne- oder Autoimmunerkrankungen), aber auch Arzneimittel können eine Infektion vortäuschen, und deshalb ist es wichtig, vor dem Therapiebeginn eine Infektion klar zu diagnostizieren und den möglichen Infektionsherd zu identifizieren. Oft deuten klinische Anzeichen und Symptome auf eine mögliche Infektionsquelle hin (z.B. ein Erythem auf eine Zellulitis oder Schmerzen beim Harnlassen auf eine Zystitis). Auβerdem sind bestimmte Mikroorganismen charakteristisch für bestimmte Infektionen oder Infektionsherde, und somit kann sich die empirische Therapie gezielt gegen diese richten. Zusätzliche Labortests wie die Gram-Färbung, serologische Tests und antimikrobielle Sensitivitätsbestimmungen können im Allgerneinen den pathogenen Erreger identifizieren. WelcheTherapie letztendlich aus der grossen Anzahl antimikrobieller Substanzen ausgewählt wird, hängt von den klinische Erfahrungen des Therapeuten, dem Nebenwirkungsprofil, pharmakokinetischen Eigenschaften und auch den Kosten des Antibiotikums abo Die Dosierung richtet sich vor allem nach dem Gewicht des Patienten, der Lage des Infektionsherdes und der Elimination der Substanz.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Dorothea Rudorf

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