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Adoptiver Immuntransfer: Eine neue Strategie zur Prävention der Hepatitis B-Reinfektion nach Lebertransplantation

  • U. Dahmen
  • O. Dirsch
  • J. Li
  • Y. L. Gu
  • M. Roggendorf
  • C. E. Broelsch
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Adoptiver Transfer von Spenderimmunität auf den Empfänger wurde erstmals nach Knochenmarktransplantation beobachtet. In einer aufsehenerregenden Einzelfalldarstellung wurde 1993 beschrieben, dass es nach der Transplantation von Knochenmark von einem Spender mit durchgemachter Hepatitis B Infektion zu Viruselimination beim Empfänger kam. Aufgrund dieser Ergebnisse wurden systematische experimentelle und klinische Studien durchgeführt, in denen der Transfer von humoraler und zellulärer Immunität sowie das Auftreten einer typischen „Memory-response” nach Booster-Impfung gezeigt wurde. Die Übertragung von Immunfunktionen des Spenders auf den Empfänger mittels einer Organtransplantation wurde in der Vergangenheit zwar gelegentlich aufgrund der negativen Auswirkungen (immunhämolytische Anämie, Erdnussallergie) beobachtet, jedoch nicht in seiner potentiellen Bedeutung für den Empfänger erkannt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • U. Dahmen
    • 1
  • O. Dirsch
    • 2
  • J. Li
    • 1
  • Y. L. Gu
    • 1
  • M. Roggendorf
    • 3
  • C. E. Broelsch
    • 1
  1. 1.Klinik für Allgemein- und TransplantationschirurgieUniversitäts-Klinikum EssenDeutschland
  2. 2.Institut für PathologieUniversitäts-Klinikum EssenDeutschland
  3. 3.Institut für VirologieUniversitäts-Klinikum EssenDeutschland

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