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Die Technik der arteriellen Rekonstruktion bei der Lebertransplantation in der Ratte

  • T. G. Lehmann
  • H. Bunzendahl
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Die Lebertransplantation in der Ratte ist ein standardisiertes Modell zur Untersuchung grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen zu Ischämie/Reperfusionsschaden und der Immunologie der Rejektion. Verschiedene Studien konnten eindeutig die Notwendigkeit der arteriellen Rekonstruktion zum Transplantat aufzeigen. Operationstechnisch wurden 3 Verfahren dargestellt, welches jeweils spezifische Nachteile aufweisen. Grundsätzlich ist eine möglichst einfache Technik zu fordern, die eine kurze Gesamtoperationsdauer ermöglicht. Eine zur Pfortaderfreigabe simultane oder zeitnahe arterielle Reperfusion erscheint hinsichtlich des Reperfusi-onsschadens vorteilhaft zu sein. Aufwendige arterielle Rekonstruktionen wie das Aufnähen eines spenderseitigen Truncus mit Patch auf die Aorta lehnen wir ab, da sie zu viel Zeit in Anspruch nehmen und somit das Gesamtergebnis verschlechtern. Bei der Durchtrennung der A. gastroduo-denalis wurde befürchtet, dass das Überleben verschlechtert, da eine Minderdurchblutung des Pankreas resultieren sollte. Die intraluminäre Implantation eines Polyethylen-Stents wird kritisiert, da es vielleicht zu thrombotischen Verschlüssen der Arterie kommen könnte. Jedoch liegen keine verlässlichen und vergleichenden Daten vor. Wir vergleichen erstmals die verschiedenen Verfahren miteinander.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • T. G. Lehmann
    • 1
  • H. Bunzendahl
    • 2
  1. 1.Chirurgische Universitätsklinik HeidelbergDeutschland
  2. 2.Dept. of SurgeryUniversity of North CarolinaChapel HillUSA

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