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Inhibition von Tumor-Angiogenese und Gefäßpermeabilität durch Angiopoietin-1

  • O. Stöltzing
  • S. A. Ahmad
  • W. Liu
  • M. R. McCarty
  • E. Fan
  • C. D. Bucana
  • L. M. Ellis
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Angiopoietine (Ang-1, Ang-2) sind wichtige Regulatoren embryonaler und postnataler Neovaskularisation. Ang-1 aktiviert die Rezeptortyrosinkinase Tie2, wodurch Überleben und Stabilität von Endothelzellen reguliert werden. Die Effekte von Ang-1 auf Angiogenese sowie Tumorwachstum werden jedoch noch kontrovers diskutiert. In einigen Studien wurde eine Inhibition von subcutanem Tumorwachstum durch antiangiogenetische Eigenschaften von Ang-1 demonstriert, andere zeigten eine erhöhte Neovaskularisation durch Ang-1. Wir postulierten, dass Ang-1 zu einer erhöhten Gefäßstabilisierung führt und dadurch antiangiogenetische Effekte in vivo vermittelt werden. In der vorliegenden Studie untersuchten wir (1) die Effekte einer stabilen Überexpression von Ang-1 auf Angiogenese und Tumorwachstum colorektaler Metastasen in orthotoper Lokalisation (Leberparenchym) (2) den Effekt auf Perizyten in Tumoren als Mechanismus der Gefäßstabilisierung und (3) den Effekt von Ang-1 auf Gefäßpermeabilität unter Anwesenheit permeabilitäts-fördernder Faktoren von Colonkarzinomzellen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • O. Stöltzing
    • 1
  • S. A. Ahmad
    • 2
  • W. Liu
    • 1
  • M. R. McCarty
    • 1
  • E. Fan
    • 1
  • C. D. Bucana
    • 1
  • L. M. Ellis
    • 1
    • 2
  1. 1.Department of Cancer BiologyMD Anderson Cancer CenterUniversity of TexasHoustonUSA
  2. 2.Department of Surgical OncologyUniversity of Texas, MD Anderson Cancer CenterHoustonUSA

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