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Prognostische Bedeutung der semiquantitativen Positronemissionstomographie (PET) bei Weichgewebesarkomen

  • S. Cardona
  • M. Schwarzbach
  • U. Hinz
  • A. Dimitrakopoulou-Strauss
  • G. Mechtersheimer
  • M. W. Büchler
  • C. Herfarth
  • T. Lehnen
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Weichgewebesarkome umfassen eine heterogene Gruppe mesenchymaler Mali-gnome, die durch ein unterschiedliches biologisches Verhalten und Aggressivität charakterisiert sind. Während undifferenzierte Sarkome frühzeitig hämatogen metastasieren und eine schlechte Prognose aufweisen (Langzeitüberleben +40%), wachsen hochdifferenzierte Weichgewebesarkome langsam und metastasieren selten (Langzeitüberleben + 80%). Verschiedene Prognoseparameter (Grading, Tumorgröße, Metastasierung und Lokalisation) wurden definiert und in der UICC-Klassifikation berücksichtigt. Der Einsatz der FDG-PET zur nicht-invasiven präoperativen Prognoseabschätzung bei Weichgewebesarkomen ist unklar. Eine präoperative Prognoseabschätzung mittels FDG-PET kann eine erhebliche therapeutische Tragweite besitzen (Indikation zur neoadjuvanten Strahlentherapie oder Chemotherapie) und ergänzend zur histopathologischen Gewebeanalyse eingesetzt werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • S. Cardona
    • 1
  • M. Schwarzbach
    • 1
  • U. Hinz
    • 1
  • A. Dimitrakopoulou-Strauss
    • 2
  • G. Mechtersheimer
    • 3
  • M. W. Büchler
    • 1
  • C. Herfarth
    • 1
  • T. Lehnen
    • 1
  1. 1.Chirurgische Universitätsklinik HeidelbergDeutschland
  2. 2.Abt. für Onkologische Diagnostik und TherapieDKFZDeutschland
  3. 3.Institut für PathologieUniversität HeidelbergDeutschland

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