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Die Implantation von Polypropylene-Mesh induziert eine B7–2 (CD86) positive Fasciitis am Rattenmodell

  • C. Isbert
  • T. Wittkowski
  • J.-P. Ritz
  • H. J. Buhr
  • C.-T. Germer
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Mit der Verbreitung endoskopischer Methoden und der Lichtensteinhernioplastik kommen in Deutschland in der Hernienchirurgie zunehmend Kunststoffnetze zur Anwendung. Dabei ist die Verwendung von Polypropylene-Mesh derzeit am gebräuchlichsten. Bisher ist unklar welche Effekte auf immunologischer Basis dabei im Wirtsorganismus induziert werden. Insbesondere ist die Ursache von Netzinfektionen bisher völlig ungeklärt. Ziel der Studie war es, erstmalig die Expression kostimulatorisch/zytotoxisch relevanter Moleküle (B7–2) nach Implantation eines Polypropylene-Mesh in-vivo zu untersuchen. Material und Methode: Wag-Ratten (n = 60) wurden in 3 Gruppen randomisiert. In der Gruppe I (n = 20) erfolgte eine präperitoneale Implantation eines Polypropylene-Mesh über einen medianen Bauchschnitt. In der Gruppe II (n = 20) erfolgte eine Muskelraffung des M. rectus abdominis mit fortlaufender Prolene 5/0 Naht. In der Gruppe III (n = 20) erfolgte eine Scheinoperation ohne Mesh-Implantation. 24,48, 96h und 14d postoperativ wurden bei je 5 Tieren/Gruppe die Bauchwand reseziert und formalin-und kryoasserviert. Immunhistochemisch (APAAP) wurden die Expressionen von CD8, CD4, ICAM1 (CD54), MHCII, B7–2 (CD86) sowie der Kollagene I, III, IV und VI bestimmt. Die Intensität der Expression wurde semiquantitativ in gering (+), mittel (+ +) und stark (+ + +) graduiert.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • C. Isbert
    • 1
  • T. Wittkowski
    • 1
  • J.-P. Ritz
    • 1
  • H. J. Buhr
    • 1
  • C.-T. Germer
    • 1
  1. 1.Chirurgische Klinik IUniversitätsklinikum Benjamin Franklin, Freie Universität BerlinDeutschland

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