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Analyse des Matrix Metalloproteinase-2 Genes (MMP-2) als ätiologischer Faktor spontaner Aortenaneurysmen

  • I. Hinterseher
  • D. Krex
  • D. Ockert
  • E. Kuhlisch
  • H.-K. Schackert
  • H.-D. Saeger
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Variante Genexpressionsmuster der Matrix Metalloproteinase-2 (MMP-2) in Aneu-rysmawänden von Betroffenen im Vergleich zu Normalgewebe aus der Normalpopulation sind Hinweise, dass neben exogenen Faktoren auch endogene Ursachen für sporadische Aortenaneurysmen bedeutsam sind. Durch ein Ungleichgewicht zwischen Proteinasen und Proteinase-Inhi-bitoren kommt es zu einer vermehrten Proteolyse mit nachfolgender Schwächung der Gewebetextur. Auf der Basis dieser Beobachtung formulierten wir die Hypothese, dass die Entstehung sporadischer Aortenaneurysmen mit genetischen Varianten des für die MMP-2 codierenden Genes und seines Promotors assoziiert ist. Ziel war es durch eine komplette Sequenzanalyse der codierenden und der Promotorregion des MMP-2 Genes, Genvarianten zu identifizieren. Allel-und Genotypfrequenzen wurden in einer Gruppe von Patienten mit Bauchaortenaneurysmen bestimmt und mit einer Kontrollgruppe verglichen, um eine Assoziation mit dem jeweiligen Phänotyp und eventuelle genotypische Überlappungen aufzuzeigen. Relevante Nebendiagnosen wurden parallel dazu erfasst.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • I. Hinterseher
    • 1
  • D. Krex
    • 2
  • D. Ockert
    • 1
  • E. Kuhlisch
    • 4
  • H.-K. Schackert
    • 3
  • H.-D. Saeger
    • 1
  1. 1.Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und GefäßchirurgieUniversitätsklinikums Carl Gustav CarusTechnischen Universität DresdenDeutschland
  2. 2.Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav CarusTechnischen Universität DresdenDeutschland
  3. 3.Abteilung Chirurgische Forschung des Universitätsklinikums Carl Gustav CarusTechnischen Universität DresdenDeutschland
  4. 4.Institut für Medizinische Informatik und BiometrieTechnischen Universität DresdenDeutschland

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