Advertisement

Integra zur Korrektur sternomentaler Kontrakturen — Funktioniert es wirklich?

  • D. Drücke
  • L. Steinsträßer
  • S. Langer
  • M. Lehnhardt
  • H. U. Steinau
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

III° Verbrennungen des Halses neigen nach Spalthauttransplantationen zu ausgeprägten Narbenbildungen. Die daraus resultierenden sternomentalen Kontrakturen stellen eine entstellende und funktionell behindernde Narbenformation dar. Ist das umliegende Gewebe unverletzt kommen idealerweise Lappenplastiken oder Vollhauttransplantationen als Rekonstruktionsmöglichkeiten zum Einsatz. In den übrigen Fällen mit Narbenfeldern der angrenzenden Regionen und fehlenden Spenderregionen sind die Möglichkeiten zur Rekonstruktion stark eingeschränkt. Die Entwicklung von Biomaterialien als dermalen Ersatzstoff haben in der Vergangenheit in diesen Fällen Hoffnung gemacht. Integra® (Johnson & Johnson) wird vornehmlich in der Primärversorgung eingesetzt. Die Verwendung von Integra® bei der Rekonstruktion von sternomentalen Kontrakturen folgt dem Prinzip der Schaffung eines dermalen Äquivalentes. Hierdurch wird eine niedrigere Re-Kontrakturrate in Aussicht gestellt. In der Literatur wird die Rate des erneuten Auftretens von Kontrakturen bei dieser Indikation mit 50% angegeben.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • D. Drücke
    • 1
  • L. Steinsträßer
    • 1
  • S. Langer
    • 1
  • M. Lehnhardt
    • 1
  • H. U. Steinau
    • 1
  1. 1.Universitätsklinik für Plastische Chirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, Handchirurgiezentrum, Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Berufsgenossenschaftliche Universitätskliniken BergmannsheilRuhr UniversitätBochumDeutschland

Personalised recommendations