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Rekonstruktionsmöglichkeiten nach Resektion ausgedehnter Thoraxwandrezidive beim Mammakarzinom als palliative Indikation

  • D. Drücke
  • L. Steinsträßer
  • S. Langer
  • M. Lehnhardt
  • H. U. Steinau
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Die Häufigkeit für das Auftreten von Thoraxwandrezidiven wird für nodalpositive und nodalnegative Frauen in der Literatur in Abhängigkeit von der Tumorgröße und dem Grading unterschiedlich, wenn überhaupt, angegeben. Über die Notwendigkeit und Form einer (neo-) adjuvanten Therapie wird immer noch diskutiert. Adjuvante Therapien beeinflussen mehr oder minder die Rezidivhäufigkeit. Insgesamt dürfte das Risiko für ein Lokalrezidiv derzeit aus allen korrekt behandelten Gruppen heraus bei 10 – 33% liegen. Liegen große exulcerierte Rezidive vor, kann auch unabhängig von Fernmetastasen eine palliative Indikation zur Resektion bestehen. Bei der Verfahrenswahl wird die Notwendigkeit der Resektion immer in das onkologische Gesamtkonzept eingeordnet. Verschiedene, auch aufwändige, Lappenplastiken kommen in Kombination mit oder ohne alloplastische Thoraxwandstabilisierung zum Einsatz. Aber auch die Spalthauttransplantation kann in einigen Fällen das geeignete Verfahren darstellen. Selbstverständlich ist im „stadium ante finem“ eine suffiziente Schmerztherapie und Sterbebegleitung der geeignete Weg, jedoch wird in der Literatur nicht selten über M1-Langzeitverläufe berichtet.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • D. Drücke
    • 1
  • L. Steinsträßer
    • 1
  • S. Langer
    • 1
  • M. Lehnhardt
    • 1
  • H. U. Steinau
    • 1
  1. 1.Universitätsklinik für Plastische Chirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, Handchirurgiezentrum, Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Berufsgenossenschaftliche Universitätskliniken BergmannsheilRuhr UniversitätBochumDeutschland

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