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Rippenteilresektion zur Kranialisierung der gestielten, muskulokutanen, queren Oberbauch-Lappenplastik — eine anatomische Studie

  • C. D. Heitmann
  • M. R. Zenn
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Uns interessierte die Machbarkeit einer gestielten, muskulokutanen, queren Oberbauch-Lappenplastik. Bei der Planung wird im Prinzip die bekannte elliptische Hautinsel des queren Unterbauchlappenplastik (TRAM) nach kranial transponiert, so dass die Unterbrustfalte zur oberen Begrenzung wird. Dieses Hautareal entspricht von der Gefäßversorgung her gesehen dem primären Angiosom der Arteria epigastrica superior (AES) und der Hebedefekt kann im Sinne einer inversen Bauchdeckenstraffung verschlossen werden. Die Verwendung einer derartigen Lappenplastik zur Thoraxwand- oder Brustrekonstruktion macht untere Rippenteilresektionen notwendig um genügend Gefäßstiellänge zu erzielen und somit den Drehpunkt zu kranialisieren. Ziel der Arbeit war es den intrathorakalen Verlauf der Arteria thoracica interna (ATI) mit ihren distalen Aufzweigungen zu definieren unter besonderer Berücksichtigung des costosternalen Winkels und unter der Fragestellung ob eine derartige Lappenhebung ohne Schädigung des Zwerchfells überhaupt möglich ist.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • C. D. Heitmann
    • 1
  • M. R. Zenn
    • 2
  1. 1.Hand, Plastische und Rekonstruktive ChirurgieBerufsgenossenschaftliche Unfallklinik LudwigshafenDeutschland
  2. 2.Duke University Medical CenterUSA

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