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Supportiver Einsatz von G-CSF im Rahmen einer schweren therapieresistenten Sepsis bei einem 6 Monate alten Frühgeborenen aus der 25. SSW

  • H.-W. Hacker
  • G. Stuhldreier
  • M. Hermann
  • A. Wendel
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Die operative Herdsanierung gilt als wichtigste Therapiemaßnahme bei einer Sepsis, deren Ursache in einer chirurgischen Erkrankung liegt. In Einzelfällen sind jedoch die Möglichkeiten der operativen Behandlung limitiert. Wir berichten über ein Frühgeborenes der 25. SSW, bei dem perinatal multiple Ileumperforationen aufgetreten sind, die zu einer Notfall-Laparotomie mit Kunstafteranlage führten. Im Rahmen der Ileostomaresektion im Alter von 5 Monaten trat über einen Zeitraum von 6 Wochen eine schwere therapieresistente Sepsis mit Multiorganbeteiligung auf. Trotz drei Re-Laparotomien konnte das vital bedrohliche Krankheitsbild nicht beherrscht werden, so daß wir uns zu einer supportiven Therapie mit G-CSF entschlossen. Diese Behandlung besitzt bisher in diesem Alter experimentellen Charakter. Neben der Darstellung der Kasuistik diskutieren wir die Bedeutung bisheriger tierexperimenteller Studien und Untersuchungen auf chirurgischen Intensivstationen mit Erwachsenen für die pädiatrische Intensivmedizin.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • H.-W. Hacker
    • 1
  • G. Stuhldreier
    • 1
  • M. Hermann
    • 2
  • A. Wendel
    • 3
  1. 1.Abteilung für Kinderchirurgie, KinderklinikUniversität TübingenDeutschland
  2. 2.KinderklinikUniversität TübingenDeutschland
  3. 3.Universität KonstanzDeutschland

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