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Kann die Komplikationsrate bei kopferhaltender Versorgung medialer Schenkelhalsfrakturen gesenkt werden? Ergebnisse der Versorgung mit dem kleinen Gleitnagel (SGNS)

  • W. Friedl
  • J. Gehr
  • N. Probst
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2003)

Zusammenfassung

Problemstellung: impaktierte und nicht dislozierte mediale Schenkelhalsfrakturen werden immer, aber auch dislozierte mediale Schenkelhalsfrakturen werden bei jüngeren Patienten kopferhaltend versorgt. Im Scandinavischen Raum wird die Indikation zur kopferhaltenden Therapie bei allen Primärversorgungen von Schenkelhalsfrakturen gestellt. Die Versorgung mit 3 parallelen kanülierten Schrauben ist heute die am häufigsten empfohlene Osteosynthese Methode. Auch DHS und proximale Femur Nagelsysteme werden jedoch empfohlen. Starke Fraktureinstauchungen, Kippungen des Femurkopfes und Implantatausbrüche führen zu einer 10–15% Versagensquote. Darüber hinaus kommt es in 10 – 15% zu Femurkopfnekrosen die wohl durch den primären Devaskularisationsschaden bedingt sind. Durch die Verwendung eines rotationsstabilen Schenkelhalskraftträgers mit vermindertem Ausbruchrisiko sollte es möglich sein die Implantatbezogene Komplikationsrate zu senken.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • W. Friedl
    • 1
  • J. Gehr
    • 1
  • N. Probst
    • 2
  1. 1.Unfallchirurgische Klinik AschaffenburgAschaffenburgDeutschland
  2. 2.Chirurgische Klinik LohrDeutschland

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