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Die anorganischen Farbstoffe

  • A. Eibner
Chapter

Zusammenfassung

In der Einführung zum 1. Bande dieser Auflage der „Chemischtechnischen Untersuchungsmethoden“ ist darauf hingewiesen, daß bei der Qualitätsprüfung der Industriematerialien zu den rein technischchemischen Methoden nicht selten die Ermittlung physikalischer Konstanten hinzutreten muß, um die Feststellung des Kaufwertes eines Materiales zu vervollständigen. Diese Notwendigkeit der Heranziehung physikalischer Beurteilungsmomente tritt oft schon bei Stoffen zutage, die chemische Individuen sind. So bei Änderungen im Kohäsionszustande einfacher Stoffe wie des Zinns, die von größter technischer Bedeutung sind (Zinnpest); ferner bei Schwankungen in der Tension gewisser zusammengesetzter wasserhaltiger Stoffe wie des Gipses, dann der Guignetgrüne, Pariserblaue usw.; allgemein bei kolloiden Stoffen. Bei jenen Materialien, die Gemenge verschiedener Stoffe sind, wächst die Bedeutung physikalisch-chemischer Untersuchungsmethoden je nach Verwendungsart in dem Maße, als die technische Charakterisierung der Gemengteile auf rein chemischem Wege noch unausgebildet ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

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  • A. Eibner

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