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Fabrikation der schwefligen Säure, Salpetersäure und Schwefelsäure

  • G. Lunge
  • E. Berl
Chapter

Zusammenfassung

Wir behandeln dies als besonderen Abschnitt, da schweflige Säure nicht wie früher zum allergrößten Teile nur für den Bleikammer-prozeß dargestellt wird, sondern jetzt auch in ganz großem Maßstabe für die Fabrikation von Sulfitcellulose, in kleinerem Maßstabe für diejenige von flüssigem Schwefeldioxyd.

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Literatur

  1. 1).
    P. Fuchs (Zeitschr. f. angew. Chem. 11, 1189; 1898) hat diesen Gegenstand von neuem behandelt, aber keine von Pfeiffer wesentlich abweichenden Ergebnisse bekommen.Google Scholar
  2. 2).
    In den letzten Jahren ist über die gravimetrische Analyse von Schwefelkies eine größere Anzahl von Arbeiten erschienen, von denen die wichtigsten hervorgehoben sein sollen: Lunge, Zeitschr. f. angew. Chem. 17, 913, 949; 1904; 18, 449, 1656; 1905; 19, 1854; 1906; Lungeund Stierlin, ebenda, 18, 1921; 1905Google Scholar
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  14. 1).
    Hunderte von Kontrollproberi der im Texte beschriebenen Art haben gezeigt, daß selbst Anfänger nach den oben gegebenen Anweisungen fast immer schwefelsäurefreies Eisenhydroxyd erhalten, und bei Geübteren ist dies stets der Fall. Küster und Thiel (Zeitsehr. f. anorg. Chem. 19, 97; 1899; ferner 22, 424; 1900), die irrigerweise annehmen, daß man das Eisenhydroxyd nicht vollständig durch Auswraschen von Schwefelsäure befreien könne, schlagen statt dessen vor, die Fällung mit Chlorbaryum ohne Abfiltrieren des Eisenhydroxyds vorzunehmen und das letztere nachträglich durch mehrstündige Digestion mit Salzsäure aufzulösen; oder aber durch Zusatz größerer Mengen von Ammoniumoxalat die Fällung des Eisens überhaupt zu verhindern. Beide Methoden erfordern viel mehr Zeit als die im Text beschriebene, ohne irgendeinen Gewinn an Genauigkeit (vgl.CrossRefGoogle Scholar
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  17. 1).
    Nach J. Pattinson und Dunn (Journ. Soc. Chem. Ind. 24, 10; 1905) enthält das im Handel als reines Baryumcblorid verkaufte Produkt häufig lösliche Schwefelverbindungen.Google Scholar
  18. 2).
    DeKoninck (Chem. Zontralbl. 1907, I, 1458) und Pellet (ebenda 1907. II, 183) befürworten die nasse Veraschung des Filters bei niederer Temperatur im offenen Tiegel und stärkeres Erhitzen des Niederschlags nach vollzogener Veraschung. Die Befürchtung Truehots (Ohein. Zentraibl. 1907, II, 634), wonach eine Reduktion zu Baryumsulfid eintreten könnte, ist grundlos. Im übrigen lielie sich dieses durch Refeuchten mit Salpeterschwefelsäure und Abrauchen dieser in Baryumsulfat überführen.Google Scholar
  19. 1).
    Vgl. Jannasch und Richards, Journ. f. prakt. Chem. (2), 39, 321; 1889. Berichtigung derselben infolge Lunges Reklamation, ebenda 40, 236; 1889.CrossRefGoogle Scholar
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  28. 1).
    Nissenson und Kettembeil (Chem.-Ztg. 29, 951; 1905) berichten über die im Auftrage der Internationalen Analysenkommission durchgeführten vergleichenden Untersuchungen über Zinkbestimmung nach der Schaffnerschen, der Ferrocyankalium-Methode, nach der gravimetrischen Schwefelwasserstoffmethode und durch Elektrolyse. Eine Zusammenfassung findet sich auch in Nissenson: Die Untersuchungsmethoden des Zinks unter besonderer Berücksichtigung der technisch wichtigen Zinkerze. Zusammenstellungen über die auf dem Gebiete der Zinkerzanalyse durchgeführten Arbeiten gibt Brunck (Chem. Ztg. 27, 399; 1903; 28,510; 1904; 29, 858; 1905; 30,777; 1906; 31,567; 1907; 32, 549, 562; 1908).Google Scholar
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  30. 1).
    s. Lange (Zeitschr. f. angew. Chem. 12, 275, 303, 595; 1899 und 16, 511:1903), ferner Harpf, Flüssiges Schwefeldioxyd, Eigenschaften und Verwendung desselben: 1900, Lunge, Handb. der Schwefelsäurefabrikation, 3. Aufl. 1903, Teiehmann, Komprimierte und verflüssigte Gase; 1908.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • G. Lunge
  • E. Berl

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