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Rundfunk

  • H. Krautkrämer
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 1988)

Zusammenfassung

Es wäre gewiß leichter, zum Thema „Psychiatrie und Medien“zu sprechen, vor allem weil es zwischen diesen beiden Wechselwirkungen gibt. Und Wechselwirkungen mit den Massenmedien, insbesondere mit dem Rundfunk, könnte man auch bei manch anderer medizinischen Fachdisziplin entdecken, nur bei der Chirurgie scheint mir die Beziehung eine recht einseitige zu sein: Sie ist Themenlieferant, Stofflieferant für die Medien. Ich wüßte nicht, wie irgend eine Aktivität der Massenmedien den Chirurgen neue Patienten zutriebe. Hinsichtlich von Psychiatrie, Augen- oder Ohrenheilkunde, ja selbst der Inneren Medizin wäre ich mir da nicht so sicher. Einzige Ausnahme vielleicht: die Berichterstattung über neue Operationsmöglichkeiten und -techniken. Aber auch hier geschähe das nur sehr indirekt; denn die Zugangswege zur Chirurgie sind von anderen Disziplinen besetzt; und die verteilen die Passierscheine. Außer im akuten Notfall der klaffenden und blutenden Wunde begibt sich jedenfalls kein Patient direkten Weges zum Chirurgen, gemeinhin tut er das erst, wenn die Vertreter anderer Disziplinen ihm das als die ultima ratio dargestellt haben.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • H. Krautkrämer
    • 1
  1. 1.WissenschaftsredaktionSüddeutscher RundfunkHeidelberg 1Deutschland

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