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Presse

  • R. Flöhl
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 1988)

Zusammenfassung

Lassen Sie mich gleich auf die Thesen von Frau Noelle-Neumann eingehen. Es hat sich in der Bundesrepublik inzwischen „herumgesprochen“, daß die Journalisten ja eigentlich Politiker seien. Die ganze Debatte wird aus meiner Sicht viel zu sehr unter politischen Aspekten geführt. Gewiß, Max Weber sagte einmal, daß der Journalismus eine der vornehmsten politischen Betätigungen sei, und sicherlich steckt auch in jedem Journalisten ein Politiker. Natürlich wollen auch wir — die Wissenschafts- und die Medizinjournalisten — in der Öffentlichkeit etwas erreichen. Unsere eigentliche Aufgabe bei der Tageszeitung ist aber doch die Weitergabe von Information, von Nachrichten, von Neuigkeiten. Wir sind vor allem dazu da, aktuelle Dinge zu transportieren. Uns kommt keine Fortbildungsfunktion wie den Volkshochschulen oder ähnlichen Institutionen zu. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Bürger ständig über gesunde Lebensweise und andere Dinge aufzuklären, die vielleicht der Medizin am Herzen liegen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • R. Flöhl
    • 1
  1. 1.Frankfurt/Main 1Deutschland

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