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Interaktionale Sprache und Zeitlichkeit

  • Wolfgang Imo
  • Jens Philipp Lanwer
Chapter

Zusammenfassung

Im englischsprachigen Raum wurde in den 90er Jahren das Interesse für die Zeitlichkeit als Strukturprinzip für Syntax (und Sprache generell) geweckt (vgl. Stoltenburg 2016 zu einem Überblick). Eine frühe Arbeit zu diesem Thema stammt von Chafe (1994). Chafe kritisierte den traditionellen Fokus der Linguistik auf den Satz als Kerneinheit und stellte diesem ein Konzept von chunks gegenüber, von Äußerungsblöcken, aus denen gesprochene – aber auch geschriebene – Sprache aufgebaut sei. Chafe argumentiert dabei vor allem aus einer kognitiven Perspektive heraus, wenn er feststellt, dass man sprachliche Einheiten nicht verstehen könne, »without taking the flow and displacement of consciousness into account« (Chafe 1994: 302), d. h. also ohne zu berücksichtigen, dass wir beim Produzieren und Rezipieren von Sprache jeweils nur begrenzte Datenmengen in unserem Gehirn verarbeiten können.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Imo
    • 1
  • Jens Philipp Lanwer
    • 2
  1. 1.HamburgDeutschland
  2. 2.MünsterDeutschland

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