Advertisement

35 Ein Fest für Boris

  • Wolfgang Hackl

Zusammenfassung

Die Entstehung von Ein Fest für Boris lässt sich aus der Korrespondenz und aus im Nachlass vorhandenen Typoskripten rekonstruieren. Der erste Anstoß zum Stück kam von Josef Kaut, der als Chefredakteur des Demokratischen Volksblatts Bernhard als freien Mitarbeiter und als Autor von Lyrik und Erzählungen seit den frühen 1950er Jahren kannte. Kaut war von 1956 bis 1969 Landesrat für Kultur und Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele sowie von 1971 bis 1983 deren Präsident.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bachmann, Ingeborg: [Thomas Bernhard:] Ein Versuch. Entwurf. In: Dies.: Werke. Hg. von Christine Koschel/Inge von Weidenbaum/Clemens Münster. Bd. 4. München/Zürich 1978, 361–364.Google Scholar
  2. Barthofer, Alfred: The plays of Thomas Bernhard. A report. In: Modern Austrian Literature 11 (1978), H. 3, 21–48.Google Scholar
  3. Bernhard, Thomas/Unseld, Siegfried: Der Briefwechsel. Hg. von Raimund Fellinger/Martin Huber/Julia Ketterer. Frankfurt a. M. 2009.Google Scholar
  4. Böhm, Gotthard: Endlich ein Ereignis. Akademietheater: Axer inszeniert Bernhards Ein Fest für Boris. In: Die Presse, 5.2.1973.Google Scholar
  5. Dreissinger, Sepp (Hg.): Von einer Katastrophe in die andere. 13 Gespräche mit Thomas Bernhard. Weitra 1992.Google Scholar
  6. Gaier, Ulrich: Ein Fest für Boris oder das Ende der Hermeneutik. In: Der Deutschunterricht 36 (1984), H. 3, 31–40.Google Scholar
  7. Gamper, Herbert: Thomas Bernhard. München 1977, bes. 85–99.Google Scholar
  8. Haller, Miriam: Das Fest der Zeichen. Schreibweisen des Festes im modernen Drama. Köln 2002.Google Scholar
  9. Hane, Reika: Schweigen des Verstummten. Stille Rebellion und agressive Gehorsamkeit in Thomas Bernhards Drama Ein Fest für Boris. In: Sprachkunst 42 (2011), 29–47.CrossRefGoogle Scholar
  10. Hane, Reika: Gewalt des Schweigens. Verletzendes Nichtsprechen bei Thomas Bernhard, Kobo Abe, Ingeborg Bachmann und Kenzaburo Oe. Berlin 2014, bes. 55–74.Google Scholar
  11. Henrichs, Benjamin. Heldentod an der Trommel. In: Die Zeit, 23.2.1973.Google Scholar
  12. Höller, Hans: Die Form der Sprache als Form der Gesellschaft. Zu Thomas Bernhards Ein Fest für Boris. In: Germanica Wratislaviensia 26 (1976), 203–219.Google Scholar
  13. Höller, Hans: Kritik einer literarischen Form. Versuch über Thomas Bernhard. Stuttgart 1979.Google Scholar
  14. Höller, Hans: Thomas Bernhard. Reinbek bei Hamburg 1993.Google Scholar
  15. Jürgens, Dirk: Das Theater Thomas Bernhards. Frankfurt a. M. u. a. 1999.Google Scholar
  16. Kafitz, Dieter: Die Problematisierung des individualistischen Menschenbildes im deutsch-sprachigen Drama der Gegenwart (Franz Xaver Kroetz, Thomas Bernhard, Botho Strauß). In: Basis. Jahrbuch für deutsche Gegenwartsliteratur 10 (1980), 93–126.Google Scholar
  17. Kiesenhofer, Anton: Aus Protest und Resignation. Künstlerproblematik und Gesellschaftsanalyse in vier Stücken von Thomas Bernhard: Ein Fest für Boris, Die Jagdgesellschaft, Vor dem Ruhestand, Am Ziel. In: Modern Austrian Literature 21 (1988), H. 3/4, 123–134.Google Scholar
  18. Klug, Christian: Thomas Bernhards Theaterstücke. Stuttgart 1991.CrossRefGoogle Scholar
  19. Koch, Tine: Das Leben ein Spiel, die Welt ein Theater? Spielformen des Welttheaters in den dramatischen Werken Samuel Becketts und Thomas Bernhards. Heidelberg 2012.Google Scholar
  20. Krammer, Stefan: »redet nicht von Schweigen…« Zu einer Semiotik des Schweigens im dramatischen Werk Thomas Bernhards. Würzburg 2003. (2003a)Google Scholar
  21. Krammer, Stefan: Mächtiges Schweigen. Herrschaftsverhältnisse in Thomas Bernhards Dramen. In: Studia austriaca 11 (2003), 91–110. (2003b)Google Scholar
  22. Michaelis, Rolf: Elegie für 15 Rollstühle. Thomas Bernhards erstes Theaterstück Ein Fest für Boris in Hamburg uraufgeführt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.7.1970.Google Scholar
  23. Mittermayer, Manfred: Thomas Bernhard. Stuttgart/Weimar 1995.CrossRefGoogle Scholar
  24. Mittermayer, Manfred: Der Briefwechsel von Thomas Bernhard und Josef Kaut. In: Ders./Sabine Veits-Falk (Hg.): Thomas Bernhard und Salzburg. 22 Annäherungen. Salzburg 2001, 231–241.Google Scholar
  25. Rochelt, Hans: Thomas Bernhard. Ein Fest für Boris. In: Literatur und Kritik 6 (1971), 629–630.Google Scholar
  26. Schmidt-Dengler, Wendelin: Die Feste scheitern, wie sie fallen. Eine kleine Literaturgeschichte des Festes im 20. Jahrhundert. In: Die Rampe Extra: Feste feiern. Linz 2002, 9–21.Google Scholar
  27. Skias, Margit: Festspiel und Schauspiel. Die Diskussion des Sprechtheaters als Movens der Salzburger Festspiele. Das Medienecho zu den Thomas Bernhard-Uraufführungen im Spannungsfeld zwischen sachlicher Auseinandersetzung und Polemik. Phil. Diss. Univ. Salzburg 1999.Google Scholar
  28. Spiel, Hilde: Verführungen in Graz. Der Steirische Herbst mit Thomas Bernhard und Ionesco. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.11.1971.Google Scholar
  29. Strauß, Botho: Komödie aus Todesangst. In: Theater heute 11 (1970), H. 8, 32.Google Scholar
  30. Winkler, Jean-Marie: L ’attente et la fête. Recherches sur le théâtre de Thomas Bernhard. Bern u. a. 1989.Google Scholar
  31. Winkler, Jean-Marie: Aspekte moderner Anti-Dramatik. Vergleichende Betrachtungen zu Samuel Becketts Endspiel und Thomas Bernhards Ein Fest für Boris. In: Horst Turk/Jean-Marie Valentin (Hg.): Konvention und Konventionsbruch. Jahrbuch für internationale Germanistik 1992, 220–235.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Hackl
    • 1
  1. 1.Institut für GermanistikUniversität InnsbruckInnsbruckAustria

Personalised recommendations